Junge Tischler berichten aus der Schweiz

Unsere jungen Tischler und Tischlerinnen sind in der Schweiz angekommen! Zuvor waren die Schweizer Handwerker zu Gast in Deutschland. Nun haben sie sich ihren Austauschschüler geschnappt und sind mit alle Mann in die Heimat zurück. Dort verbringen die Azubis nun knapp drei Wochen und schnuppern in den Beruf des Tischlers in der Schweiz hinein.

 

 

Jeden Tag gib es dazu einen kleinen Blogbeitrag. Beginnen wird Clemens mit dem Willkommensabend.

 

 

 

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Von Stade nach Interlaken und zurück – Auslandspraktika für die jungen Tischler-Azubis 2017

Update 17.09.17

Ausflug mit den Lehrern und dem Lehrtingswart ins Klimahaus nach Bremerhaven. Danach ging es ins Meditereum zum Essen und dann ins Kolumbuscenter zum Shoppen.

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#Freisprechung2017

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#AusstellungGesellenstücke2017

Ausstellung der Gesellenstücke & "Die Gute Form
Nun ist es in diesem Jahr endlich soweit - unsere jungen Tischlerazubis zeigen ihre Gesellenstücke her. Vom Küchenmöbel aus Beton, Holz und Metall über das clever durchdachten Bett mit vielerlei Versteckmöglichkeiten bis hin zur Magnetwand mit variablen Regalen ist alles dabei! Im Autohaus Wiebusch in Buxtehude-Hedendorf direkt an der B73 können Besucher die Ausstellung in Augenschein nehmen.
Von Montags bis freitags von 9.00 Uhr - 18. Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr laden wir Sie zu einem Rundgang ein. Bis zum 15. September stehen die Möbel bereit. Natürlich völlig kostenlos!
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#Gesellenstücke2017

 

Materialmix und Altbewährtes ist in diesem Jahr angesagt. Ebenso spielen die jungen Tischler mit Licht und mit versteckten Funktionen. So lassen sich Teile des einen Möbelstückes um fast 360° drehen, bei einem anderen versteckt sich eine, besonders für Stifte angepasste, Schublade griffbereit am Zeichentisch und enthüllt beim Öffnen Zeichenstifte mit allen Farben die die Farbskala so hergeben kann.

 

Anderswo lässt sich ein PC-Monitor per Knopfdruck aus dem Schreibtisch fahren, daneben wurde ein PC-Cube gebaut, der mit den integrierten Metallgittern für eine optimale Belüftung sorgt. Doch nicht nur Kunststoff wurde mit Holz in Verbindung gebracht „wie die Lehrlinge neben Holz, auch Hochglanzlacke, Leder, Licht, Magnetelemente, Metall und sogar Beton in ihre Stücke mit einfließen lassen, das ist schon spektakulär!“, umschreibt "Gute Form" Jurymitglied Innenarchitekt Siegmund Stepdzynski die Ausstellung.

 

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#DieGuteForm2017 Herbst

Buxtehude-Hedendorf, direkt an der B73, 25.08.2017. Sieger des Wettbewerbes „Die Gute Form“ ausgewählt. Ein großer Tag für die Stader Tischlerlehrlinge. Nach wochenlanger Arbeit müssen sich die Prüflinge mit ihrem Gesellenstück den Bewertungen der Prüfungskommission stellen. Neben diesem Ende der Lehrzeit wurden alle Gesellenstücke von einer Fachjury im Zuge des Wettbewerbes „Die Gute Form“ beurteilt und gekürt. Der Sieger des Wettbewerbs, der in einem Innungsbetrieb seine Ausbildung absolviert hat, qualifiziert sich für den Landesentscheid und darüber womöglich auch für den bundesweiten Wettbewerb.

 

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Messe Stadeum 2017

Der Messestand der Tischler-Innung Stade 2017 – „Geboren, um Tischler zu sein!“ stolz präsentieren sich die Handwerker unter dem Motto „born2bTischler“


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Die Gute Form 2017 - Frühjahr

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Archiv

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Junge Handwerker auf großer Reise — Johanna berichtet aus Japan

(Erschienen im Newsletter der Kreishandwerkerschaft Stade für Innungsmitglieder Dezember 2016)

 

2016 – für Johanna Meyer ein aufregendes Jahr. Hat sie nicht nur ihre Gesellenprüfung zur Tischlerin hervorragend abgeschlossen, gewann sie im gleichen Zuge den Wettbewerb „Die Gute Form“ der Tischler-Innung Stade im März. Dieser Sieg war  ihr Ticket nach Japan – auf eine einwöchige Bildungsreise, ermöglicht durch diverse Sponsoren, unter Anderem der eigene Betrieb Jörg Klintworth Tischlerei in Helmste und die Stader Tischler-Innung.  Zusammen mit Lehrern, Meistern und Lehrlingen aus dem Friseur-, Metall- und Holzbereich war die siebenköpfige Truppe ab dem 04.12.16 gemeinsam auf dem Weg nach Fernost.

 

 

Johanna berichtet:


Ich war zu Besuch beim angesehensten Tischlermeister ganz Japans und bei zwei Schulen, die das Tischler- und Zimmererhandwerk lehrten. Dort wurden mir deren typischen Werkzeuge und Arbeitsweisen gezeigt. Da waren einmal Hobel, die gezogen statt gedrückt wurden, Stecheisen mit Hohlschliff oder das Ausstemmen, mithilfe der Füße auf dem Fußboden. Klar war mir auch einiges bekannt und gar nicht so anders wie bei uns, doch das half mir gut dabei, mich zeitweise mit Englischfetzen und Zeichensprache mit den Lehrmeistern auszutauschen oder den einen oder anderen Wettkampf im Verbindungenausstemmen mit den Lehrlingen auszufechten.

 

Neben der Arbeit bekamen wir aber auch viel von der Kultur mit, wie zum Beispiel durch die Besichtigung einer denkmalgeschützten Straße, mit all diesen wunderschönen Vorgärten und Häuser wie man sie aus Zeitschriften kennt. Besonders beeindruckend war aber der 800 Jahre alte Tempelhof, den wir uns am letzten Tag angesehen haben. Und natürlich litten wir nie am Hungergefühl, da wir jedes Mittag- und Abendessen ausgeführt wurden. Wir waren zum einem in einem typischen Imbiss und aßen Nudelsuppe oder waren im 12. Stock eines noblen Restaurant und aßen rohen Fisch und allerlei japanische Spezialitäten. Man war einfach schon durch das bloße Durchprobieren satt und fähig, selbst die längsten Nudeln mit Stäbchen zu essen. Natürlich unter lautem Schlürfen, wie es dort üblich ist.

 

Am schönsten war es sowieso zusammen am Tisch zu sitzen oder auch traditionell auf dem Boden und sich auszutauschen, zu lachen oder gar deutsche Weihnachtslieder zu singen. Selten kam Heimweh auf bei so viel Liebenswürdigkeit und Herzlichkeit die die Japaner uns entgegen brachten. Ein gemeinsames Essen, Englischbrocken und gegenseitige Bemühungen die Sprache mithilfe des Handyübersetzers zu erlernen, reichten aus um neue Freundschaften entstehen zu lassen. Und im Notfall gab es ja immer eine japanische und eine deutsche Dolmetscherin.

 

Bepackt mit neuem Wissen, vielen schönen Abschiedsgeschenken und neuer Lebenseinstellung, flogen wir am Samstag wieder, schweren Herzens, nach Hause. Für uns alle war es eine tolle Erfahrung und diese Eindrücke kann uns niemand mehr nehmen. Ich würde jedem raten, dem sich auch solch eine Möglichkeit bietet, sofort zu zugreifen, da sie einem das Leben bereichert und es verdammt nochmal richtig Spaß gebracht hat! :)

 

 

 


T-Shirts für die Tischlerazubis - Born2bTischler

 

 Berufschullehrer Christian Lindhorst, Lehrlingswart Ricardo Schmorl und Rudolf Mundt, ebenso Obermeister Jörg Klintworth und Schulleiter Rainer Albers (v.l),  rahmten die jungen Handwerker ein und überreichten den 27 Azubis gemeinsam die Mottoshirts und ließen sich nicht lange bitten, selbst die Shirts überzuwerfen. (Foto: Die Medienfrau)

 

Stade, 14. November 2016. Jubelmomente und born2bTischler.

 

Tischler-Innung Stade verteilt T-Shirts in der Jobelmann-Schule Stade mit dem neuen Slogan der Nachwuchskampagne an die Auszubildenden im 2. Lehrjahr. 22 Berufsschüler und fünf  Berufsschülerinnen bekamen, im Zuge der Nachwuchskampagne „born2bTischler“ im Glasfoyer der Jobelmann-Schule in Stade, T-Shirt überreicht und präsentierten sich stolz mit ihren neuen Shirts.

 

 

 

 


Messe im Stadeum- Video

News November 2015

T-Shirts für die Tischlerazubis

Tischler-Innung Stade verteilt T-Shirts in der Jobelmann-Schule Stade.

 

Stade, 05. November 2015.

 

 “Tragt diese T-Shirts mit Stolz”!

 appelierte der Obermeister der Tischler-Innnung Stade und stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Stade an die jungen Handwerker. Die jungen Tischler/innen waren vom Besuch des Vorstandes der Tischler-Innung Stade ganz schön beeindruckt.

“Für so ein Event lassen wir uns nicht zweimal bitten”,

so Lehrlingswart Rusolf Mundt,

“Die jungen Tichler sollen merken, wie wichtig Sie uns sind”,

betonte Ricardo Schmrl, ebenfalls Lehrlingswart.  

 

25 Berufsschüler und vier Berufsschülerinnen bekamen, im Zuge der Nachwuchskampagne „born2bTischler“ im Glasfoyer der Jobelmann-Schule in Stade, T-Shirt überreicht und präsentierten sich stolz mit ihren neuen Shirts.


News Dezember 2014

Born2bTischler & Stolz wie Oskar!

Stolz, wie Oskar und #born2bTischler: So schnell haut einen echten Tischler nix um - trotz Minusgrades hielten die stolzen Azubis für die Fotografin kurz still, bevor es wieder an die Werkbank ging!

Knapp 20 Berufsschüler und eine Berufsschülerinnen wurden, im Zuge der Nachwuchskampagne „born2bTischler“ im Innehof der Jobelmannschule in Stade, T-Shirt überreicht.

Viel Spaß damit, wünschen der Lehrlingswart Rudolf Mundt und Vorstandsinnungskollege Jan Kammann, sowie Eure Lehrer/in der BBS!

 


Ausbildungsmesse Stadeum 2014

Auf der Ausbildungsmesse im Stadeum war ganz schön was los - wir waren mit unserem Messestand und vier Azubis ebenfalls vertreten und haben den jungen Menschen gezeigt, was ein Tischler alles kann! Hier ein paar Impressionen!

News März 2014

News November 2013

Seit 1959 führt die Kreishandwerkerschaft Stade in jedem Jahr die „Handwerkswoche(n)“ gemeinsam mit einer Partner-Ortshandwerkerschaft / - Gemeinde durch. Fanden die Herbst-Innungsversammlungen in früheren Jahren jeweils traditionell weitestgehend in einer Woche in der jeweiligen Gemeinde statt, so beläuft sich der Zeitraum mittlerweile von September bis Ende November, manchmal sogar Anfang Dezember.

Höhepunkt der Öffentlichkeitsarbeit der Kreishandwerkerschaft Stade ist dann traditionell zum Abschluss der Handwerkswoche(n) die frühere Zentralveranstaltung, das heutige „Handwerksforum“. Quelle:http://www.kreishandwerkerschaft-stade.de/handwerksforum

 

Die Tischler waren natürlich auch vertreten!

News Oktober 2013



Obermeister Jörg Klintworth (rechts) überreicht den jungen Azubis ihre neuen T-Shirts. (Foto: Die Medienfrau)
Obermeister Jörg Klintworth (rechts) überreicht den jungen Azubis ihre neuen T-Shirts. (Foto: Die Medienfrau)

Nachwuchskampagne Born2bTischler


Tischler-Innung Stade verteilt T-Shirts in der Jobelmannschule Stade mit dem neuen Slogan der Nachwuchskampagne an die Auszubildenden im 2. Lehrjahr.


Stade, 24. Oktober 2013. So macht der Mittelstand Marketing! – Knapp 30 Berufsschüler und Berufsschülerinnen wurden, im Zuge der Nachwuchskampagne „born2bTischler“ im Glasfoyer der Jobelmannschule in Stade, T-Shirt überreicht - mit denen Sie nun ihrer Umgebung zeigen können: „Ich bin geboren, um Tischler/Tischlerin zu sein. “ Die jungen Azubis freuten sich über dieses anerkennende Geschenk, ließen sich nicht lange bitten, streiften sich die Shirts direkt über und posierten stolz für den Fotografen.

 

 

Hintergrund der Kampagne ist der demografische Wandel, der auch das Tischlerhandwerk betrifft. In den kommenden Jahren wird es immer weniger Schulabgänger geben. „Das Handwerk wird deshalb mit der Industrie in einen Wettkampf um die besten Auszubildenden treten“, erklärt Obermeister Jörg Klintworth. „Wir wollen den Schülern schon heute zeigen, dass das Tischlerhandwerk ein kreativer Beruf mit Zukunft ist.“
Die Arbeit mit Holz und anderen modernen Werkstoffen ist für viele Jugendliche ein Traumjob. Rund 1.000 Auszubildende in Niedersachsen und Bremen sind jetzt in das 2. Ausbildungsjahr gestartet. Sie haben sich für
diesen vielfältigen Beruf entschieden, da neben handwerklichem Geschick auch gute mathematische Kenntnisse, konstruktives Verständnis und Vorstellungsvermögen gefragt sind. „Der Kontakt zwischen der Berufsschule und der Tischler-Innung Stade ist beispielhaft. Diese enge Kooperation, mit dem Verbund von Theorie und Praxis in der Tischlerausbildung, ist eine tragende Säule für den Erfolg unserer Nachwuchsförderung im Tischlerhandwerk.“, so Obermeister Jörg Klintworth.


Formgefühl und zeichnerisches Talent runden das ideale Profil ab. Dazu kommen zwei weitere Eigenschaften, die von Vorteil sind: Verständnis für Kunden-Service und Marketing. Tischlern allein reicht heute oft nicht mehr, um im Markt zu bestehen. „Die Kundenansprache, das aktive Vermarkten der eigenen Produkte und das Eingehen auf individuelle Wünsche – das sind Gebiete, die immer wichtiger werden“, sagt Obermeister Jörg Klintworth. Tischler stehen mit ihrer handwerklichen Fertigung in Konkurrenz zur Industrieproduktion. Der Vorteil des Tischlers: Individuelle Qualitätsarbeit.