Von Stade nach Interlaken und zurück – Auslandspraktika für die jungen Tischler-Azubis 2017

Update 17.09.17

Ausflug mit den Lehrern und dem Lehrtingswart ins Klimahaus nach Bremerhaven. Danach ging es ins Meditereum zum Essen und dann ins Kolumbuscenter zum Shoppen.


Stade-Interlaken, 11. September 2017 – Auf dem ersten Schweizer Abend in der Jobelmann-Schule in Stade trafen alle Initiatoren und Teilnehmer des „Ruckzuck“-Austausch Programmes der Tischlerlehrlinge 2017 zusammen. Sechs Schweizer Schreiner-Azubis und sechs deutsche Tischler-Azubis verbringen jeweils abwechselnd ein dreiwöchiges Arbeitspraktikum in Deutschland und in der Schweiz.

Als Duo teilen die Lehrlinge dabei die ersten Tage ihrer noch jungen Ausbildung in ihren Innungsbetrieben, denn diese hat für alle Anfang September erst begonnen. „Bisher hat alles reibungslos funktioniert – das ganze Austauschprogramm wurde innerhalb der letzten drei Monate auf die Beine gestellt. Auch dank unseres Partners aus der Schweiz konnten wir in diesem Jahr mit dem Projekt starten“, beschreibt Lehrlingswart der Tischler-Innung Stade Rudolf Mundt den Ruckzuck-Werdegang des Austauschprogrammes und dankt nicht nur den Initiatoren und Organisatoren, auch allen engagierten Lehrern und Innungsbetrieben. Mit knapp 35 Gästen wurde der erste Begegnungsabend in der Jobelmann-Schule gefeiert und sich gemeinsam auf die kommende spannende Zeit eingestimmt.


Liste: Die Teilnehmer mit ihren Schweizer Kompagnons und Lehrbetrieb:

Clemens Borstelmann mit Tabea Bricher vom Betrieb Jörg Klintworth Tischlerei Helmste

Justin Thiel mit Roman Krebs vom Betrieb Tischlerei Augustin Bliederstorf

Niclas Witt mit Diego Schläppi vom Betrieb Tischlerei Schmorl Hollern-Twielenfleth

Tom Johannsen mit Vera von Känel vom Betrieb Tischlerei Cohrs-Jobmann, Regesborstel

Ines Haack mit Yasmin Wyss vom Betrieb Bauelemente-Tischlerei Rudolf Mundt Oldendorf

Bjarne Knauff mit Christian Zurbuchen vom Betrieb Tischlerei Kammann Fredenbeck-Wedel

Die 6 Austauschhschüler aus der Schweiz und mit ihren sechs Tischlerlehrlingen aus Deutschland eingerahmt von einem Teil der Initiatoren v. l. Judith Köpke (Holztechnik-Lehrerin der JOBELMANN-SCHULE), Lehrlingswart der Tischler-Innung Stade Rudolf Mundt, Ernst Meier (Vize-Rektor und Konrektor BHTC)und stellvertretender Obermeister der Tischler-Innung Stade Bernd Schröder.

 


Die Vorbereitung – Länderbesuche in Deutschland und der Schweiz

Schirmherr der Austauschprogramme der Tischlerazubis der letzten Jahre ist die Jobelmann-Schule Stade. In Kooperation mit der Tischler-Innung ist in diesem Jahr ein beispielloses Programm auf die Beine gestellt worden. Innerhalb von nur drei Monaten wurde das Austauschprogramm mit der Schweiz (Das Bildungszentrum Interlaken und den Schreinermeisterverband Berner Oberland SBO) ins Leben gerufen. Im Juni besuchten die Schweizer Delegierten die Stader, einen guten Monat später im August stand der Gegenbesuch in der Schweiz an und wieder einen Monat später feiern alle gemeinsam den ersten Schweizer Abend in der Jobelmann-Schule Stade. Stellvertretender Schulleiter Dieter Janzen sprach von „erstaunlich schneller Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Das habe ich bisher noch nicht erlebt, der Austausch klappt bisher nicht nur absolut reibungslos, sondern auch mit einer beispiellosen Organisation“, er dankte dafür ebenfalls den Schweizer Initiatoren für die kurzfristige Planung. Die Jobelmann-Schule hat bereits viele Erfahrungen mit Austauschporgrammen sammeln können und ist seit kurzen sogar einer von nur ca. 100 Institutionen die eine Auszeichnung als Mobilitätscharta für besondere Arbeit in der strategischen Entwicklung für Internationalisierung, erhalten haben. „Zu einem Austausch gehört auch ein ganzes Stückchen Mut. Nicht nur von den Lehrlingen, auch von den Eltern und Organisatoren. Zudem haben die Lehrlinge in ihrem Betrieb gerade erst eine Woche hinter sich gebracht – kennen meist nicht mal alle Namen von ihren Kollegen – und bringen nun bereits einen Austauschschüler mit in den Betrieb“, diese besonderen Voraussetzungen haben alle, und im Besonderen die Innungsbetriebe, bisher mit Bravour gemeistert, so Janzen.

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